Feste Rollen

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Feste Rollen

Beispiel für einen einfachen Rollentrainer (Tacx Booster)Feste Rollen spannen im Gegensatz zum freien Trainer bzw. der freien Rolle das Hinterrad fest ein. Dadurch reduzieren sich zwar zum einen die Anforderungen an die Stabilität massiv, da ein Umkippen wie bei den freien Trainern relativ unwahrscheinlich ist. Durch die feste Fixierung des Rades geht aber im Gegenzug auch eine Reduktion des Fahrgefühls einher. Es geht dabei bei diesen Trainern primär um den Vortrieb - weniger um das ultimative Gefühl, Fahrrad zu fahren.

Die Kraftübertragung erfolgt dabei durch das Hinterrad des Fahrrads auf eine Rolle, woraus sich die landläufige Bezeichnung "Rollentrainer" herrührt.

Der Unterschied zu den Smart Trainern liegt darin begründet, dass in den Trainern keine "echte" Intelligenz enthalten ist. Die Steuerung des Widerstands muss vom Fahrer selbst vorgenommen werden. Dies erfolgt i.d.R. über eine Kabelfernbedienung am Lenker, mit dem der Widerstand in festen Stufen graduell gesteuert werden kann.

Die Kommunikation mit einem Simulator beschränkt sich zumeist auf die Übertragung bestimmter Werte wie der eingestellte Widerstand oder die Trittfrequenz. Die Kommunikation ist einseitig vom Trainer zur Applikation ausgerichtet, da der Trainer nicht in der Lage ist, entsprechende Rückmeldungen durch die Applikation zu verarbeiten.


 

Vorteile

 

Nachteile

+

Einfache Aufstellung und geringer Platzbedarf bei Nichtnutzung

-

Keine Steuerung durch Simulatoren möglich

+

Einfache, robuste Technik

-

Kaum Ablenkung durch Rollentrainer selbst

 

   - Bewegung nur über Hinterrad-Rolle - keine natürliche Bewegung z.B. beim Wiegetritt