Strava

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Strava
Strava ist eine Applikation zur übergreifenden Verwaltung (Tracking) sportlicher Aktivitäten. Übergreifend deswegen, weil nicht allein Radfahrten, sondern auch Laufaktivitäten, Schwimmen sowie zahlreiche sonstige Tätigkeiten bis hin zu Spaziergängen zentral protokolliert werden können. Ziel ist die 360°-Betrachtung der sportlichen Aktivitäten eines Anwenders.
Weltweit führende Plattform nach Userzahlen
Nach eigenen Angaben wurden bei Strava allein im Radbereich 2020 aus Deutschland fast 600 Millionen Kilometer hochgeladen. Im Laufbereich sind es (zum Vergleich) rund 3 Milliarden Jahreskilometer. Weltweit hat Strava nach eigenen Angaben insgesamt mehr als 70 Millionen Mitglieder. Allerdings fanden nur 2020 "nur" 21,5 Millionen Uploads statt, so dass ein Teil der Mitglieder wahrscheinlich nur Karteileichen sind (nichts desto trotz sind die Zahlen beeindruckend).
In 2020 haben sich (evtl. Corona-bedingt) auch deutlich mehr KOM (King of the Mountain) und QOM (Queen of the Mountain) Bestmarken als in anderen Jahren ergeben. Damit wurden allein in 2020 rund ein Drittel mehr Bestmarken erzielt als in anderen Jahren.
Tracken, Auswerten und Analysieren
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Strava Dashboard - die zentrale Übersicht
Alle aufgezeichneten Trainingseinheiten können im Nachhinein detailliert ausgewertet, aber auch über das Dashboard anderen Sportlern zur Verfügung gestellt oder auch miteinander verglichen werden. Die Anzahl der auswertbaren Parameter hängt natürlicherweise von den aufzeichnenden Sensoren ab: Herzfrequenz-Monitore, Powermeter oder Geschwindigkeits-Sensoren. Strava unterstützt hier eine breite Vielfalt an gängigen Modellen.
An Community-Aktivitäten gibt es die Möglichkeit, anderen Sportlern zu folgen: im Anschluß werden deren Aktivitäten zusätzlich im eigenen Dashboard angezeigt und können mit Hilfe sog. Kudos (Daumen hoch) lobend anerkannt und mittels Kommentaren auch sprachlich gewürdigt werden. Manche Sportler sollen schon richtig süchtig nach den Kudos sein.
"If it ain't on Strava, it didn't happen !"
Neben der reinen Aufzeichnung der geleisteten Trainingseinheiten bietet Strava auch die Möglichkeit, auf Basis dieser Daten eine Verfeinerung der Trainingsleistung über die Erstellung entsprechender Statistiken zu erreichen. Über den Standardumfang hinaus existieren aber noch diverse Anzeigen, die leider überwiegend nur im Bereich Summit (ehemals Premium) gegen eine Jahresgebühr zur Verfügung stehen.
Mehr als nur Tracking

Zur Erhöhung des Spaßfaktors und der Integration eines (milden) Wettbewerbsfaktors bietet Strava auch diversen Herstellern aus dem Sport- und Radbereich wie z.B. Le Col die gern genutzte Möglichkeit, Challenges über Strava auszuloben. Dabei können teilweise Gutscheine oder sonstige Preisvergünstigungen durch entsprechende Leistungen wie z.B. das Erreichen einer bestimmten Kilometer- oder Höhenleistung innerhalb eines bestimmten Zeitraums "erfahren" werden.

Neben den zeitbegrenzten Challenges gibt es auch Clubs zu verschiedenen Schwerpunkten, in denen sich Gleichgesinnte austauschen und vergleichen können - diese sind konstant verfügbar. So haben u.a. auch alle bekannten Hersteller von Indoor-Trainern resp. Simulatoren wie Bkool, Zwift, Rouvy, BigRingVR, TrainerRoad, The Sufferfest und andere entsprechende Clubs bei Strava - meist privat von begeisterten Anhängern organisiert.

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Der Fitness Tracker - übersichtlich und gnadenlos
Was uns gut gefällt
Strava-Segmente als Leistungsvergleich zwischen verschiedensten Sportlern
Tracking-Unterstützung für zahlreiche (auch exotische) Sportarten und Devices inkl. Watches
Weitreichende Analyse-Möglichkeiten für Trainings
Weltweite, extensive Community
Was uns nicht gefällt
Hohe Varianzen & Fehleranfälligkeit Segment-Algorithmus je nach Aufzeichungsgerät
Nicht alle kostenpflichtigen Funktionen user-zentriert (teilweise stark Anbieter-zentriert)
KOM/QOM-Mechanismus sehr manipulations-anfällig im Radbereich (eBike-Problematik)
Zahlreiche, nützliche Funktionen kostenpflichtig