Smart Trainer

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Smarte Rollentrainer

Alles, was Sie für den Einsatz eines smarten Rollentrainers mindestens brauchen, ist ein Fahrrad, eine Steckdose, ein Smartphone, den Trainer selbst und am besten ein großes Handtuch, um den entstehenden Schweiß möglichst vom Fahrrad und dem Boden fernzuhalten.

Smarte Rollentrainer bieten die Möglichkeit, neben der Verarbeitung der Messwerte des Rollentrainers diesen auch in Form einer 2-Wege-Kommunikation zu steuern. Dabei wird zum einen dem Trainer der aktuell zu erbringende Widerstand übermittelt und - bei neueren Trainern mit echtem road feel - auch die Straßenoberfläche, damit dieser die entsprechenden Schlaglöcher oder Oberflächen aus Pflastersteinen simulieren kann. Der Reiz eines smarten Rollentrainers liegt natürlich nicht nur darin, sich masochistisch jeden einzelnen bump auf der Strasse bis ins Rückenmark schießen zu lassen. Stattdessen kann eine Strecke auf dem Display vom Smartphone über ein Tablet oder einen PC bis hin zu einem großen Fernseher oder gar einem Beamer ausgegeben werden - in 3D oder auch in einem Video. Und diese Streckendarstellung bewegt sich in genau der auf dem Rollentrainer erbrachten Geschwindigkeit

Wer sich nicht nur gerne allein im Keller oder sonst einem entlegenen Teil der häuslichen Umgebung vor sich hin quält, kann sich auch einer Session mit anderen Teilnehmern anschließen bis hin zu regelrechten Rennserien mit einer großen Anzahl an gleichzeitigen Teilnehmern - vergleichbar einer LAN-Party bei Egoshootern, nur mit dem Unterschied, dass man den Avatar nur mit Hilfe der eigenen Muskelkraft auf dem Bildschirm bewegen kann und die "Vernichtung" eines virtuellen Gegners in den meisten Fällen in einem ausgewachsenen Muskelkater am nächsten Tag resultiert.
Wie ich selbst schon erfahren durfte, können aus solchen Rennen auch die besten virtuellen Bekanntschaften resultieren mit einer regen Kommunikation über diverse soziale Medien bis hin zur gemeinsamen Ausfahrt in der realen Welt.